Gottesdienst  am Sonntag, 21. Juni 2020, Bretzwil

Pfarrerin Franziska Eich Gradwohl, Raphael Weber, Orgel

Herzlich willkommen zu diesem Gottesdienst, den wir parallel zum Gottesdienst in der Kirche auch über die elektronischen Medien anbieten.

Wann immer sie sich diese Einkehr gönnen, nehmen Sie sich ein wenig Zeit für die Vorbereitung:

-       richten Sie es sich gemütlich ein und zünden Sie eine Kerze an

-       stellen Sie sich gerne ein Glas Wasser, einen Tee oder Kaffee in Reichweite

-       die Texte der Lieder sowie sämtliche Zitate aus den biblischen Büchern sind nachstehend abgedruckt

 Wir wünschen Ihnen eine wohltuende Feier!

Herr, deine Güte reicht, soweit der Himmel ist,

und deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen.

Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes

und dein Recht wie die große Tiefe.

Amen

 

Mit diesen Worten aus Psalm 36 herzlich Willkommen zum Gottesdienst, den Sie heute wieder am Bildschirm feiern.  

Nach anstrengenden Wochen, die aufzeigten, wie unplanbar manchmal das Leben ist, was wir wirklich zum Leben brauchen und was wirklich zählt, gehen wir Schritt für Schritt zurück in gewohntere Strukturen und Alltage. Diese Schritte zurück sind aber vielleicht auch verbunden mit einer gewissen Angst und gesunder Vorsicht.

So ist es schön, dass wir heute miteinander vor Gott bringen können, was uns belastet und was uns freut, was uns Angst macht und was uns Hoffnung schenkt.

So feiern wir Gottesdienst im Namen Gottes.

Gott ist die Fülle unseres Lebens.

Jesus Christus leuchtet uns auf dem Weg.

Gottes Geist begleitet und stärkt uns.

Amen                                                   

 

Lied 161, 1, 3: Wunderbarer König 

Wunderbarer König, Herrscher von uns allen, 
lass dir unser Lob gefallen. 
Deine Gnadenströme hast du lassen fliessen, 
ob wir schon dich oft verliessen. 
Hilf uns noch, stärk uns doch.
Lass die Zungen singen, lass die Stimmen klingen. 

O du meine Seele, singe fröhlich, singe
ihm dem Schöpfer aller Dinge. 
Was da Odem holet, falle vor ihm nieder,
singe Dank-und Freudenlieder.
unser Gott Zebaot 
ist allein zu loben hier und ewig droben.

Eingangsgebet 

Gott, du Kraft unseres Lebens!

Wir kommen zu dir mit unseren Gedanken, Worten und Taten.

Wir wollen alles zur Ruhe kommen lassen,

nicht nur unsere Hände,

sondern auch alles, was in uns ist,

was uns im Kopf herumgeht

und unser Herz schwer macht,

unsere Sorgen, unsere Pläne.

 

Wir merken: wir haben es nötig, dass DU für uns sorgst.

Hilf uns erkennen, dass wir, so stark wir uns auch fühlen mögen,

immer wieder Hilfe brauchen zum Glauben und Vertrauen, zum Leben

und auch zur Freude und dazu,

dass unser Leben gelingt.

 

Wir denken an das, was wir gemacht haben in den Tagen, die hinter uns liegen.

Vieles ist gelungen, vieles blieb unerledigt –

Es liegt jetzt hinter uns.

DU bist vor uns.

 

In deinem Wort sagst du uns,

worauf wir hoffen dürfen:

dass das Wort von Jesus Christus

auf seinem Weg durch diese Welt

auch uns erreicht

und bei uns bleibt und uns zum Leben hilft.

 

So bitten wir dich: sende deinen Geist auf uns herab,

damit wir frei werden von unseren eigenen Gedanken

und hören können auf das, was du uns sagen willst.

Amen

 

Lesung Predigttext: Matthäus 11,25-30 

25 In jenen Tagen ergriff Jesus das Wort und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Klugen verborgen, es Einfältigen aber offenbart hast. 26 Ja, Vater, so hat es dir gefallen. 27 Alles ist mir übergeben worden von meinem Vater, und niemand kennt den Sohn ausser der Vater, und niemand kennt den Vater ausser der Sohn und der, dem der Sohn es offenbaren will.

28 Kommt zu mir, all ihr Geplagten und Beladenen: Ich will euch erquicken.

29 Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin sanft und demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. 30 Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.

 

Lied 700, 1-4: Weit wie das Meer  
1.Weit wie das Meer ist Gottes grosse Liebe,

wie Wind und Wiesen, ewiges Daheim.
Freiheit bekamen wir, uns zu bewegen

und zu Gott Ja zu sagen oder Nein.

 

Refrain: 
Weit wie das Meer ist Gottes grosse Liebe,

wie Wind und Wiesen, ewiges Daheim.

 

2. Wir wollen Freiheit, um uns selbst zu finden,
Freiheit, die Leben zu gestalten weiss.
nicht leeren Raum, doch Raum für unsre Träume,
Erde, wo Baum und Blume Wurzel schlägt.

 

Refrain:
Weit wie das Meer ist Gottes grosse Liebe,

wie Wind und Wiesen, ewiges Daheim.

3. Und doch sind Mauern zwischen uns und andern,
wir sehn einander nur durch Gitter an.
Unser Gefängnis ist das eigne Wesen
und seine Mauern nichts als unsre Angst.

 

Refrain:
Weit wie das Meer ist Gottes grosse Liebe,

wie Wind und Wiesen, ewiges Daheim.

4. Sprich du uns frei, o Gott, in deinem Richten.
Erst wenn uns du vergibst, dann sind wir frei.
Deine Vergebung geht wie deine Liebe
über die Menschen, Völker, Rassen hin. 


Refrain:
Weit wie das Meer ist Gottes grosse Liebe,

wie Wind und Wiesen, ewiges Daheim.


Predigt zu Matthäus 11,25-30 

Liebe Gemeinde,

Wo waren Sie am 16. März 2020 um ca 15 Uhr? An was waren Sie gerade dran, als Sie erfahren haben, dass da etwas Grösseres auf uns zukommt, dass der Bundesrat die ausserordentliche Lage ausrief und plötzlich alles zumachte? 

Ich sass damals mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden im Sitzungszimmer und „versuchte“ einen Film zu schauen während des zweitätigen Weekends zur Vorbereitung der Konfirmation. Ich sage/schreibe extra: versuchte, weil schon da eine gewisse Nervosität herrschte und die Jugendlichen darauf warteten, was der Bundesrat zu sagen hat, besonders auch die Schule betreffend…

Und dann kam sie, die Nachricht: per sofort sind die Schulen geschlossen, zunächst grosser Jubel bei den Jugendlichen, aber auch bei ihnen und vor allem bei mir auch die Frage: wie geht es nun weiter? Das Weekend wurde dann ziemlich gleich darauf abgebrochen, wenige Tage später die Konfirmation am Palmsonntag abgesagt, resp. verschoben, das kirchliche Leben, wie alles andere auch, stillgelegt.
 

Ja, so war das bei mir am 16. März, als plötzlich alles anders war, Angst und Ungewissheit herrschte, was da noch alles kommen mag, sowie selbstverständliche Sicherheit und Freiheiten wegfielen. An was erinnern Sie sich und welche Gefühle tauchen da auf? 


Und jetzt? Gute drei Monate später dürfen wir wieder hier sein, und das normale Leben nimmt allmählich Fahrt auf, auch wenn noch immer von einer gewissen Unsicherheit und gesunder Vorsicht geprägt. Und so frage ich: was wird uns aus diesen drei Monaten Covid-Lockdown bleiben?

Bewahren wir das erleichterte Aufatmen der Davongekommenen, froh, dass die schlimmen Befürchtungen nicht eingetroffen sind?
Sind wir dankbar, dass wir gehen, stehen, atmen, essen und trinken können, ein Dach über dem Kopf haben?

Vielleicht wird sich die Erkenntnis durchsetzen, wie wenig es ist, was man wirklich braucht: Menschen, die lieben, vertrauen, er-tragen und mittragen sind das Kostbarste. Nichts kann echte Begegnungen und Beziehungen ersetzen. Darum geniessen wir die Kontakte gerade noch intensiver als vorher.

 

Jesus sagt: Kommt zu mir, all ihr Geplagten und Beladenen: Ich will euch erquicken.

Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin sanft und demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht. 

Ja wie wirken diese Worte heute auf uns, wie hätten sie vielleicht vor der Corona-Krise gewirkt?
„Diese Worte haben eine natürliche Anziehungskraft“, so begann der heute 85jährige Eberhard Jüngel eine Predigt. Wer unter der Last seiner Verantwortung seufze oder unter der Last seiner Geschäfte nicht mehr zur Ruhe komme, horche auf, wenn er den Ausruf Jesu höre. Jüngels Predigteinstieg liegt ein halbes Jahrhundert zurück. 

Verfügen diese Worte auch heute über eine natürliche Anziehungskraft? Hätten wir sie vor der Zeit des Lockdowns mit den gleichen Ohren gehört wie heute?
 

Heute spüre ich Erleichterung, wenn ich diese Worte höre. Sie wirken wie eine tröstliche Umarmung, eine Zuflucht bei Sorgen und Ängsten. Aber mal ehrlich: normalerweise hätten uns die Worte vielleicht nicht so direkt angesprochen, wie jetzt. Vielleicht wären wir eher bei den abstrakteren Worten Jesu von seiner Verbundenheit von Vater und Sohn oder bei der Aussage über die Weisen und Klugen und Einfältigen hängengeblieben. 

Denn mal ehrlich: Niemand will zu den Geplagten und Beladenen gehören.

Geplagt und beladen - das klingt nach Versager, nach Loser. Und das will, das darf niemand sein. Im Gegenteil: zu den Gewinnern muss man gehören und fit sein. Und stark, jung und gesund, vor allem gesund. Und mit dem Leben zurechtkommen, nicht daran scheitern! Nein „geplagt und beladen“ darf in unserer Welt niemand sein.

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid“ – wer will denn schon öffentlich dazu stehen, dass man zu diesen gehört? Wer mag sich das selbst eingestehen?  
Doch diese Zusage gilt nicht nur den Menschen, die wir als eindeutig geplagt und beladen erkennen, sie gilt nicht allein den Losern und Versagern. Sie gilt auch für die vermeintlich Fitten, Starken, Gesunden und Gewinnern. All den Menschen, die unter der Last stehen, immer mehr Leistung und Erfolge zu bringen, die meinen immer funktionieren zu müssen bei der Arbeit und zu Hause, ja sie gilt auch all den Frauen, die jetzt während des Lockdowns hauptsächlich alles unter den Hut bringen mussten von Homeschooling, Homeoffice bis zum Haushalt…

 

Die Geplagten und Beladenen sind also wir, nicht nur während des Lockdowns, sondern auch sonst in unserem Alltag: ganz normale Menschen, die ihren To-Do-Listen nachrennen und sich selbst unter Druck setzten, das tägliche Pensum zu schaffen. Das sind aber auch ganz normale Menschen, die darunter leiden, dass sie sich nicht mehr einbringen können, die das Gefühl haben, nichts mehr beitragen zu können. All das macht müde, das macht beladen, das ist mühselig.

Und das macht müde - manchmal lebensbedrohlich müde.  

„Kommt her zu mir, alle, die ihr müde und gestresst seid. Ich will euch Ruhe schenken.“

So könnte man die Worte Jesu heute übersetzen.

 

Hier bietet Jesus eine Zuflucht an für uns, unsere Seele. Es handelt sich dabei nicht um einen Schlafplatz des süssen Vergessens, sondern um eine andere, vielleicht neue Art, das Leben zu gestalten. „Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin sanft und demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.“

Jesus selbst redet vom Joch, von Sanftheit und Demut, alles Wörter, die im modernen Vokabular eher seltener vorkommen. Das Joch ist in der jüdischen Tradition oft auch Bezeichnung für ein Leben nach der Thora, nach den Geboten Gottes. Das Joch ist dabei nicht negativ besetzt, sondern zeigt auf, dass Leben mit Gott auch immer Konsequenzen hat, dass auf die Zusage Gottes von uns Menschen die Antwort tätiger Nachfolge kommt. Und diese Nachfolge ist bekanntlich nicht immer leicht, sondern kann durchaus auch anstrengend und schwierig sein. Wenn Jesus vom Joch spricht, dann meint er genau dieses Leben nach den Geboten Gottes, die durch ihn nicht aufgehoben sind. Sein Joch, so Jesus, ist leicht, drückt den Menschen also nicht mit enormem Gewicht zu Boden, sondern unter diesem Joch lässt es sich gut leben.  

Sanftheit und Demut zeichnete das Leben Jesu auch aus bis zum Ende. Und dieses Ende erscheint aus menschlicher Sicht eigentlich wie ein Versagen. So gesehen war Jesus selbst ein Versager. Er war unterwegs, hatte kein zu Hause im üblichen Sinn, war abhängig von der Gastfreundschaft der Menschen und er starb den verachteten Foltertod am Kreuz. Dieser Jesus also bietet jetzt Hilfe an, einen anderen Weg zum Leben, ein leichtes Joch, unter dem man bestehen kann.

 

Dieses Joch ist von Sanftheit und Demut geprägt und meint auch eine innere Haltung, die nicht auf andere herabschaut, die mit Vertrauen und Liebe auf andere Menschen zugeht und mit eben diesem Vertrauen und Liebe auch auf sich selbst schaut.

Dieses Joch hilf, sich selbst die eigene Abhängigkeit von anderen einzugestehen, ohne sich zu schämen, und meint nicht, alles selbst und ohne Hilfe durchstehen zu müssen.

Das ist wohl mit Demut gemeint: dieses Erkennen der eigenen Unfähigkeiten und Abhängigkeiten ohne Scham, und dieses Eingestehen der eigenen Schwächen ohne dafür andere klein machen zu müssen, um dadurch grösser zu erscheinen.

 

Liebe Gemeinde,

vielleicht erscheint Ihnen das Joch der Nachfolge nun doch auch etwas sehr schwer und gar nicht mehr so leicht?

Doch es sind ja auch kleine Gesten, die etwas bewirken, die aufrichten und helfen, schwere Zeiten besser zu ertragen.  

Vielleicht haben Sie es ja selbst in den hinter und liegenden Wochen erlebt?

 

Wie schön waren die ersten Frühlingsblumen, die eine Nachbarin vor die Türe gestellt hat?

Wie tröstlich waren die handgeschriebenen Zeilen einer alten Freundin?

Wie unverhofft das Klingeln des Telefons und das gute Gespräch?

Wie solidarisch das Zuhause-Bleiben der Vielen, wie hilfreich die Einkaufsangebote

Wie unermüdlich die Pflegenden in den Spitälern und Pflegeheimen….

 

All diese kleinen Gesten zeigen: wir tragen miteinander die Lasten des Lebens, damit die bedrückenden Probleme tragbarer, erträglicher, leichter werden.

Und wir dürfen darauf vertrauen, dass Jesus uns immer wieder ruft, uns aufatmen und ausruhen lässt. 

Amen

 Fürbitten und Unser Vater

 Christus sagt: kommt her, die ihr mühselig und beladen seid.

So sind wir hier, beladen, vielleicht mühselig,

aber immer wieder auch freudig und zuversichtlich. 

So danken wir dir für das Angebot, bei dir Ruhe zu finden

Und mit dir deinen Weg zu gehen.

 

Schenke uns Kraft und Ausdauer für ein mutiges Leben,

das deinen Spuren nachgeht.

Ermutige uns, wenn wir das Joch scheuen, den Weg nach unten,

den leidvollen Erfahrungen ausweichen wollen.

Schenke uns Kraft für jeden Tag.

Und sei du unser fester Grund,

wenn unser Vertrauen missbraucht wird und der Glaube wankt.  

Schenke uns Gelassenheit, vor dem Unabänderlichen nicht zu fliehen,

sondern es tapfer anzunehmen.

Gib uns Klarheit, das Machbare zu erkennen

Und ihm eine menschenfreundliche Gestalt zu geben.

Schenke uns tiefes Vertrauen,

damit unser Leben in allen Tiefen und Höhen zum Land wird,

wo Glaube, Liebe und Hoffnung wachsen.

 

Wir bitten nicht nur für uns.

Wir bitten auch für alle Menschen,

die in Trauer sind und Abschied nehmen mussten.

Für alle Menschen, die Einstehen für Gerechtigkeit und Frieden,

und gegen Rassismus und Antisemitismus.

Für alle Menschen, die Opfer sind von Gewalt und Krieg,

für Menschen auf der Flucht,

für Menschen, die Verantwortung tragen in Politik, Wirtschaft und Kirchen.

schenke Ihnen Trost und Zuwendung,

Hoffnung und Zuversicht.

Lass immer mehr Menschen zum Werkzeug deines Friedens werden.

Und schenke uns offene Augen und Ohren für die Not,

und Kraft und vielfältige Ideen, ihnen beizustehen.

 

Unser Vater im Himmel

geheiligt werde dein Name

dein Reich komme

dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren SChuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen,

denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit

Amen

 

Mitteilungen

Die Kollekte sammeln wir diesen Sonntag für die Alzheimervereinigung beider Basel

diese unterstützt und hilft Menschen mit Alzheimererkrankung und deren Angehörigen. 

  • Menschen, die von der Alzheimerkrankheit oder einer anderen Form von Demenz direkt oder indirekt betroffen sind, werden von uns beraten und unterstützt.
  • Gegenüber Angehörigen leisten wir Hilfe zur Selbsthilfe, damit ihnen die Bewältigung des Alltags erleichtert wird.
  • Wir sensibilisieren die Bevölkerung für die Anliegen der Demenzkranken und ihrer Angehörigen, damit deren Bedürfnisse bei der Ausgestaltung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden.

Alzheimer Schweiz umfasst 21 regionale Vereinigungen und einen Dachverband in Bern. Unsere Vereinigung für die Basler Kantone besteht seit 1989. Sie finanziert sich durch Mitgliedschaftsbeiträge, Einnahmen aus den Dienstleistungsangeboten und vor allem durch Spenden.

Mit einer Spende tragen Sie dazu bei, dass es demenzkranken Menschen besser geht und auch die Angehörigen mit der Situation besser zurecht kommen.

Spendenkonto: 

Postkonto 40-10517-6, Alzheimer beider Basel, Burgfelderstrasse 101, Postfach, 4002 Basel

IBAN CH64 0900 0000 4001 0517 6 

Mitteilungen: 
der nächste Gottesdienst, den wir vor Ort feiern ist am 5. Juli 2020, der Wandergottesdienst mit der Kirchgemeinde Münchenstein zusammen. 
Treffpunkt Wanderung mit Gottesdienst:  10.20 Uhr Schulhausplatz Bretzwil, 
Treffpunkt Predigt und Grill: 12.00 Uhr Grillstelle Griengässli, bitte Picknick und Getränke selbst mitbringen!

An allen Sonntagen, auch in der Ferienzeit, finden Sie einen Gottesdienst auf der Homepage aufgeschaltet. 


Schlusslied 349, 1-3: Segne und behüte 

Segne und behüte uns nach deiner Güte.
Gott erheb dein Angesicht über uns und gib uns Licht.  

Schenk uns deinen Frieden, alle Tag hinieden,
gib uns deinen Heilgen Geist, der uns stets zu Christus weist.

Amen, Amen, Amen. Ehre sei dem Namen 
unsers Herren Jesus Christ, der der Erst und Letzte ist.

Segen         

Wachet, steht im Glauben, seid mutig und stark!

Alle eure Dinge lasst in der Liebe geschehen.
(1 Kor 16,13-14)

 

Gott allen Trostes und aller Verheissung

Segne uns und behüte uns;

Begleite uns mit deiner Liebe,

die uns trägt und fordert;

lass dein Angesicht leuchten über uns

und sei uns gnädig,

denn deine Güte schafft neues Leben;

wende dein Angesicht uns zu

und schenke uns Heil;

legen deinen Namen auf uns,

und wir sind gesegnet.

Amen

 

Wir wünschen Ihnen von Herzen einen guten, segensreichen Sonntag!

.....Und jetzt noch Kirchenkaffee daheim,

und verbunden am Telefon mit einer anderen Person.